Die Bedeutung des Influencer Marketings ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Viele Unternehmen planen mittlerweile feste Budgets für Influencer und Blogger ein. Bereits 2017 erzielten Influencer aus der DACH-Region Nettoerlöse von rund 560 Millionen Euro. Goldmedia prognostiziert, dass der Markt für Influencer Marketing in der DACH-Region jährlich um rund 20 Prozent zulegt und 2020 bereits an der Milliardengrenze kratzen wird. Influencer haben einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten vieler Konsumenten.

Was sind Influencer überhaupt & wie arbeiten sie mit Unternehmen?

Influencer (aus dem Englischen: to influence = beeinflussen) sind im Prinzip nichts anderes, als gute vernetzte Meinungsmacher mit einer großen Community, die ihnen vertraut.

Unternehmen arbeiten mit diesen reichweitenstarken Bloggern, Instagrammern oder YouTubern zusammen, um gemeinsam Produkte, Dienstleistungen oder Kampagnen authentisch und glaubwürdig zu bewerben. Die Influencer erhalten bei diesen Kooperationen von den Unternehmen Sach- oder Geldleistungen. Damit ein Produkt authentisch vermarkt werden kann, wird der Content von dem Influencer selbst aufbereitet und verbreitet.

Wo folgen Menschen Influencern?

Laut einer Studie der Visual-Marketing-Plattform Olapic sind Facebook, Instagram und YouTube die beliebtesten Plattformen für Influencer. Während Frauen am liebsten Instagram nutzen, sind Männer eher auf YouTube unterwegs.

Auch eine Umfrage von Rakuten Marketing bestätigt: Instagram ist für 69 % der Befragten die bevorzugte Plattform, um Influencern zu folgen. Danach folgen YouTube mit knapp 67 %, Facebook (51 %), Twitter (25 %) und Snapchat (22 %).

Wo finden Unternehmen die passenden Influencer?

Ihr wollt eine Influencer Marketing Kampagne aufsetzen? Gute Idee! Aber wie findet ihr überhaupt die passenden Influencer? So könnt ihr vorgehen:

  • Definiert eure Zielgruppe
    Wie immer solltet ihr an erster Stelle eure Zielgruppe genau definieren. Wenn wollt ihr mit der Kampagne erreichen? Wie alt ist eure Zielgruppe? Wollt ihr nur Frauen, Männer oder beide ansprechen? Definiert eure Zielgruppe anhand von Markt- oder Persona-Analysen.
  • Auf welchen Plattformen ist eure Zielgruppe unterwegs
    Im zweiten Schritt überlegt ihr euch, welche Kanäle eure Zielgruppe nutzt. Bei einer älteren Zielgruppe sind Facebook und Blogs eine gute Lösung. Möchtet ihr junge Erwachsene bis 35 ansprechen, ist Instagram wahrscheinlich die beste Wahl. Bei Teenagern setzt ihr zum Beispiel auf TikTok.
  • Recherche auf relevanten Kanälen
    Wenn ihr die passenden Kanäle identifiziert habt, geht ihr selbst auf die Suche nach den passenden Influencern. Sucht zum Beispiel bei Instagram nach themennahen Hashtags oder schaut, mit welchen Influencern die Konkurrenz schon zusammengearbeitet hat.
  • Nutzt spezifische Influencer-Datenbanken
    Zur Suche könnt ihr auch spezialisierte Datenbanken wie heepsy oder influencer.db verwenden.
  • Beauftragt eine Agentur
    Noch besser ist es, eine Agentur zu beauftragen. Sie kennt sich aus und hilft euch dabei, den perfekten Influencer für eure Zielgruppe zu finden. Agenturen bieten außerdem oft Rundum-Pakete an und stellen langfristige Marke-Influencer-Beziehungen her.

Wir helfen euch den richtigen Influencer zu finden und unterstützen euch bei der Kampagenenentwicklung! Ruft uns einfach an oder schreibt uns eine E-mail unter office@coveredmedia.de.

Analyse der Influencer

Habt ihr passende Influencer herausgesucht, geht es an die Analyse. Passt der Sprachstil und die Art der Postings zum Unternehmen? Wie viele Follower hat der Influencer und noch wichtiger: Wie hoch ist das Engagement (Likes, Kommentare) der Follower?

Formuliert ein Briefing mit klaren Zielen für die Kommunikation

Die passenden Influencer kontaktiert ihr nur per E-Mail. Achtet darauf, dass ihr für eure Kampagne klare Ziele definiert. Habt ihr euch letztendlich entschiedenen, ist eine klare Kommunikation entscheidend für euren Erfolg. Handelt mit dem Influencer ein passendes Budget für die Kampagne aus. Sendet ein ausführliches Briefing, das die Ziele und den Umfang der Kampagne klar darstellt. Dann kann bei eurer Kooperation eigentlich nichts mehr schief gehen.